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Fairer Handel in Deutschland

In Deutschland existieren derzeit mehr als 800 Weltläden (davon ca. 100 in Ostdeutschland und davon wieder ca. 45 in Sachsen) und Tausende von Aktionsgruppen (Kirchgemeinden, die nach den Gottesdiensten verkaufen, Jugendgruppen, Schulklassen, ...). Sie beziehen ihre Waren von verschiedenen alternativen Handelsorganisationen - in erster Linie von der gepa (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit den Ländern der Dritten Welt, Wuppertal), El Puente ("Die Brücke", Hildesheim) und Dritte -Welt-Partner Ravensburg.

In Dresden entstand 1996 ein von den Handelsorganisationen strukturell weitgehend unabhängiges Lager, die F.A.I.R.E. eG, eine Genossenschaft, die den sächsischen und zum Teil auch Thüringer Läden gehört und von den verschiedensten Handelsorganisationen Waren bezieht, um sie an die "GenossInnen" und andere Großkunden weiterzugeben.

Die meisten Weltläden arbeiten mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Das gestaltet sich manchmal recht schwierig, deshalb haben wir im aha eine "Mischstruktur" aus Ehren- und Hauptamtlichen aufgebaut.

Dennoch sind auch bei uns die Ehrenamtlichen eine wichtige Stütze. Je mehr Menschen Lust haben, sich zu engagieren, desto schöner und intensiver kann die Ladenarbeit sein. Und darüber hinaus ist es gut denkbar, mehr Außentermine wahrzunehmen, sich noch mehr in der Öffentlichkeit zu präsentieren und all das umzusetzen, was bisher nur bunt gemalte Träume blieben.

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